10.04.2012

Interessanter Aktenfund: Die Gestapo-Karteikarte zu Willy Brandt

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Stiftung sind bei jüngsten Recherchen im Bundesarchiv (Bestand R 58/ Reichssicherheits-hauptamt) auf ein brisantes Dokument gestoßen: Zwei Gestapo-Karteikarten zu Willy Brandt, angelegt im Jahr 1938. Kein anderes Dokument führt so eindringlich vor Augen, dass auch Exilanten vor den Nachstellungen des NS-Geheimdienstes nicht sicher waren.
Willy Brandt war seit April 1933 im Exil in Norwegen und engagierte sich von dort im Widerstand gegen Hitler-Deutschland.

Die Karteikarte wird in der neuen Ausstellung im Forum Willy Brandt Berlin ab dem 19. Juni 2012 zu sehen sein. Lesen Sie zu dem Archivfund den Artikel in der WELT-online