01.06.2017

Arbeitsgemeinschaft "Orte der Demokratiegeschichte" gegründet

Die Stiftung gehört zu den Unterzeichnern des "Hambacher Manifests".

In Berlin haben am 1. Juni 34 Organisationen und Institutionen aus ganz Deutschland im Beisein von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, die Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ gegründet. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Wahrnehmung der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte lokal, regional und deutschlandweit zu fördern.

Die AG will eine identitätsstiftende Demokratie- und Erinnerungsarbeit als Beitrag für Respekt und Akzeptanz demokratischer Verfahren, Werte und Ein­rich­tungen fördern. Mit dem Wissen um die schwierigen Wege zu Freiheit und Demokratie sollen auch die Bereitschaft, sich gesellschaftlich zu engagieren, und eine Sensibilität für Gefährdungen des demokratischen Grundkonsenses unterstützt werden. Die wichtigsten Ziele und Vorhaben sind in dem Gründungs­dokument „Hambacher Manifest zur Demokratiegeschichte“ enthalten.

Die Stiftung wird sich in der SprecherInnengruppe der AG engagieren. Ihr gehören neben unserem Geschäftsführer Wolfram Hoppenstedt sechs weitere Mitglieder an: Clemens Rehm (Landesarchiv Baden-Württemberg), Michael Dreyer (Universität Jena), Susanne Kitschun (Paul Singer e.V.), Michael Parak (Gegen Vergessen - für Demokratie e.V.), Verena Paul (Stiftung Demokratie Saarland) und Mark Scheibe (Stiftung Historische Kommission für die Rheinlande 1789-1815).

Die sieben Mitglieder des Sprecherkreises der AG "Orte der Demokratiegeschichte". Foto: Dominik Dittberner

Die sieben Mitglieder der SprecherInnengruppe der AG "Orte der Demokratiegeschichte". Foto: Dominik Dittberner