Weimarer Republik

 
 
 

Das Deutsche Reich in der Zeit von 1919 bis 1933. Das Staatsgebiet der Weimarer Republik umfasste in den Grenzen des Versailler Vertrages knapp 469.000 km² mit etwa 62-65 Millionen Einwohnern.
Die Zeit der Weimarer Republik lässt sich grob in drei Phasen einteilen. In der Zeit der Krisenjahre (1919-1923) hatte die Republik mit den wirtschaftlichen und psychologischen Kriegsfolgen (v.a. der Inflation), außenpolitischem Druck (v.a. in der Frage der Reparationen) und zahlreichen innenpolitischen Unruhen und Umsturzversuchen (z.B. dem Kapp-Lüttwitz-Putsch) zu kämpfen. Der wesentlich durch die Neuregelung der Reparationsfrage im Dawes-Plan (Nov. 1923) und amerikanische Kredite eingeleitete wirtschaftliche Aufschwung in der zweiten Phase der Weimarer Republik, den Goldenen Zwanzigern (1924-1929), führte zu einer Stabilisierung der Republik, mit welcher deren zunehmende außenpolitische Anerkennung einherging. Weltwirtschaftskrise und der Aufstieg der NSDAP führten in der dritten Phase zwischen 1929 und 1933 zu Agonie und Untergang der Weimarer Republik.

Siehe auch
Dawes-Plan
Hitler-Putsch
Kapp-Lüttwitz-Putsch
NSDAP
Reparationen