Über die Hitlerjugend
Am 11. März 1930 schreibt Herbert Frahm in seinem Artikel „Die Jungens vom Hakenkreuz“ im Lübecker Volksboten über die Hitlerjugend: „Aufgeputschte Jugendliche, benebelt durch blöde Phrasen. (...) Die Hetzartikel von ein paar Obernazis in der Revolverpresse und das, was ihre Wanderprediger vom Rednerpult in den Saal posaunen, ist die geistige Nahrung der Hitlerjugend. Eine eigene Meinung zu den Dingen braucht man, nach einem Ausspruch des Lübecker Hitlerjugendführers, nicht zu haben. Nur immer feste gebrüllt, dann wird das ‚Dritte Reich‘ schon kommen.“