Über Elternhaus und Jugendbewegung
Am 6. Mai 1930 beschreibt Herbert Frahm im Lübecker Volksboten die Aufgaben der sozialistischen Jugendbewegung. Besonders betont er die Bedeutung von Gemeinschaftsgefühl und Gruppenzusammenhalt als Ersatz für familiären Rückhalt: „Der Jugendliche aus dem vollproletarischen Haushalt sucht Anlehnung. Und das ist leicht erklärlich, denn im Elternhaus wird er sie meist nicht finden können.“ Es klingt, als spiegelten seine Worte die schwierige Situation im Hause Frahm wider.