Hintergrund
Dezember 1951

UNO sendet Wahlkommission nach Deutschland

Am 20. Dezember beschließt die Vollversammlung der Vereinten Nationen die Einrichtung einer Kommission, die die Durchführbarkeit von freien und geheimen Wahlen in ganz Deutschland überprüfen soll. Allein die Ostblock-Staaten und Israel lehnen den Plan ab, dem ein durch die Bundesregierung unter Kanzler Konrad Adenauer (CDU, 1876-1967) vorgelegter Entwurf für eine 14 Punkte umfassende Wahlordnung zugrunde liegt. Ost-Berlin wird den Mitgliedern der UN-Kommission jedoch am 30. April 1952 die Einreise in die DDR verweigern. Die Arbeit des Gremiums wird daraufhin auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden.



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