Stalin, Josef

Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, genannt Stalin (russ.: der Stählerne)
* 21. Dezember 1879
in Gori (Georgien)
  5. März 1953
in Moskau

Beruf
Russischer Revolutionär und sowjetischer Politiker

(© AdsD)
 

Überblick
1898 Eintritt in die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands (SDAPR)
1903 nach der Spaltung der SDAPR Anschluss an die Bolschewiki; Verbannung nach Sibirien
1904 Flucht aus Sibirien; Beginn revolutionärer Aktivitäten im Kaukasus
1912 Aufnahme in das Zentralkomitee der Bolschewiki
1913-1916 erneute Verbannung nach Sibirien
1917 Rückkehr nach St. Petersburg, Mitarbeit in der Parteiorganisation der Bolschewiki
1917-1922 Volkskommissar für Nationalitätenfragen, später auch für Arbeiter- und Bauerninspektion
1919 Mitglied des Polit- und Organisationsbüros der KPR
1922 Generalsekretär
1924 nach Lenins Tod Aufstieg zum Alleinherrscher der Sowjetunion durch skrupellose Unterdrückung und Ausschaltung jeglicher innerparteilicher Opposition
1929 erster Fünfjahres-Wirtschaftsplan, gewaltsame Kollektivierung der Landwirtschaft, Aufbau einer staatlichen Industrie
1934 Beitritt der Sowjetunion zum Völkerbund
1934-1939 Ausschaltung aller politischen Gegner in der „Großen Säuberung“
1936-1939 Eingriff in den Spanischen Bürgerkrieg
1939 Abschluss des Hitler-Stalin-Pakts
1941 Neutralitätsabkommen mit Japan
1941-1945 "Großer Vaterländischer Krieg" gegen Hitler-Deutschland
1943-1945 Teilnahme an den Kriegskonferenzen der Alliierten
1945-1949 Ausweitung des stalinistischen Herrschaftssystems auf die unter dem Einfluss der Sowjetunion geratenen Länder Ost-Europas
1948/49 Blockade West-Berlins
1952 Stalin-Note zur Verhinderung der Westintegration der Bundesrepublik

Sonstiges
Verfasser zahlreicher marxistischer Schriften

Siehe auch
Berlin-Blockade
Bolschewiki
Entstalinisierung
Hitler-Stalin-Pakt
KPdSU
Lenin, Wladimir I.
Oktoberrevolution
Potsdamer Abkommen
Spanischer Bürgerkrieg
Stalinismus
Stalinnoten
UdSSR
Völkerbund
Zentralkomitee (ZK)