Spaltung des Berliner Magistrats
Die Kommunisten nutzen die sowjetische Blockade Berlins, um die politische Spaltung der Vier-Mächte-Stadt zu forcieren. Die Arbeit der zivilen Stadtregierung, des Magistrats, wird durch kommunistische Demonstranten immer wieder gestört, bis er schließlich seinen Sitz nach West-Berlin verlegt. Daraufhin erklären am 30. November 1948 die Vertreter der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ihren Austritt und richten eine eigene Stadtverwaltung in Ost-Berlin ein. Der Sitz des westberliner Magistrats wird das Rathaus Schöneberg.