  | 1947 Promotion zum Dr. ph.
|
  | 1948-1968 Mitarbeiter des sowjetischen Atomwaffenprogramms; maßgeblicher Anteil an der Entwicklung der sowjetischen Wasserstoffbombe
|
  | 1966 Protest gegen eine Rehabilitierung Josef Stalins
|
  | 1968 Verurteilung der Zerschlagung des „Prager Frühlings“; Veröffentlichung des Memorandums „Gedanken über Fortschritt, friedliche Koexistenz und geistige Freiheit“ (Forderung nach internationaler Abrüstung und Kernwaffen-Kontrolle); Entlassung aus dem sowjetischen Atomprogramm
|
  | 1970 Gründung eines Komitees für Menschenrechte; Forderung nach einer Demokratisierung der Sowjetunion in einem offenen Brief
|
  | 1974 Hungerstreik
|
  | 1975 Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis für seine Leistungen bei der Unterstützung Andersdenkender und seinem Streben nach einer rechtsstaatlichen und offenen Gesellschaft
|
  | 1980 Nach Protesten gegen die sowjetische Invasion in Afghanistan Verhaftung und Verbannung nach Gorki (heute: Nischni Nowgorod), wo er unter Aufsicht des KGB leben muss; internationale Proteste
|
  | 1986 Aufhebung der Verbannung durch Michail Gorbatschow; Rückkehr nach Moskau
|
  | 1987-1989 parteiloses Mitglied des Kongress der Volksdeputierten; Angehöriger der Gruppe der Radikalreformer
|
  | 1988/89 Leiter der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften
|
  | 1989 Gründungsvorsitzender der russischen Gesellschaft „Memorial“ zur Aufarbeitung der Geschichte der Gulag-Lager |