SDS

Sozialistischer Deutscher Studentenbund
Gründung
1946

Auflösung
1970

 

Aufgabe
Organisation der studentischen Protestbewegung

Mitglieder
Bekannte Mitglieder: Helmut Schmidt, Ralf Dahrendorf, Rudi Dutschke, Bernd Rabehl, Ulrike Meinhof

Struktur
Der SDS wurde als parteiunabhängiger, wenngleich zunächst SPD naher Studentenverband gegründet. Aus Protest gegen das Godesberger Programm der Sozialdemokraten wurde der SDS jedoch nach 1959 zum Sammelbecken der Neuen Linken in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 60er Jahre entwickelte sich der SDS zur führenden Kraft in der Außerparlamentarischen Opposition (APO) und zeichnete sich u.a. durch den Widerstand gegen die Notstandsgesetze der Großen Koalition aus.

Tätigkeiten
1946 Gründung des SDS in Hamburg
1970 Auflösung des SDS Bundesverbandes im März

Siehe auch
Dutschke, Rudi
Godesberger Programm
Meinhof, Ulrike
Notstandsgesetze
Schmidt, Helmut