Hintergrund
Juni 1928

Rücktritt von Reichskanzler Marx und neues Kabinett Müller

Am 12. Juni 1928 tritt Reichskanzler Wilhelm Marx (Zentrum) nach der Wahlniederlage seiner Partei bei den Reichstagswahlen am 20 Mai zurück. Reichspräsident Paul von Hindenburg (parteilos) beauftragt daraufhin Hermann Müller (SPD) mit der Bildung einer neuen Regierung. Müller wird am 28. Juni sein Koalitionskabinett aus SPD, Zentrum, Deutscher Volkspartei (DVP), Deutscher Demokratischer Partei (DDP) und Bayerischer Volkspartei (BVP) vorstellen. Gustav Stresemann (DVP) bleibt Reichsaußenminister.

 
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Kabinett Hermann Müller (SPD), Reichskanzler 1928-1930 (stzd., 2.v.l.). Carl Severing (SPD), der spätere preußische Innenminister (std., 3.v.r.); Rudolf Wissell  (SPD), Reichsarbeitsminister (stzd., vorn r.)
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