Ostermarschbewegung |
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Ende der 1950er-Jahre in Großbritannien entstandene, und kurz darauf auch in der Bundesrepublik bestehende Bewegung. Mit jährlichen Demonstrationen in der Osterzeit protestierten die Teilnehmer der Ostermärsche gegen die atomare Aufrüstung. Dabei entwickelte sich die ursprünglich rein pazifistisch konzipierte Ostermarschbewegung als so genannte „Kampagne für Demokratie und Abrüstung“ in den 60er-Jahren mehr und mehr zu einem Teil der Außerparlamentarischen Opposition (APO). Die Bewegung verlor vor dem Hintergrund der Neuen Ostpolitik der sozialliberalen Koalition Brandts jedoch an Bedeutung und löste sich 1972 kurzzeitig ganz auf. In Folge der Auseinandersetzung um den NATO-Doppelschluss wurde die Ostermarschbewegung 1979 wieder aufgenommen. Siehe auch
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