Marsch auf Rom
Italien wird im Herbst 1922 von sozialistischen Massenstreiks heimgesucht. Die politisch labile Situation nutzt der Führer der italienischen Faschisten, Benito Mussolini, die von ihm angestrebte politische „Machtübernahme“ im Land voranzutreiben. Am 27. Oktober 1922 organisiert er mit rd. 40.000 seiner Anhänger („Schwarzhemden“) den „Marsch auf Rom“.
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© dsg Mussolini (Mitte, im Anzug) beim Marsch auf Rom |
König Viktor Emanuel III. lehnt den Einsatz von Militär gegen die Aufständischen ab. Um das Land zu befrieden, überträgt er Mussolini das Amt des Ministerpräsidenten sowie das Innen- und Außenministerium. In wenigen Jahren wird der „Duce“ (Führer) die faschistische Diktatur in Italien fest verankern.