Ludendorff, Erich

Erich Ludendorff
* 9. April 1865
in Kruszewnia (Provinz Posen)
  20. Dezember 1937
in München

Beruf
Deutscher General und Politiker

 

Überblick
1914 Stabschef Paul von Hindenburgs an der Ostfront, Beteiligung an der Schlacht bei Tannenberg
1916 Ernennung zum Ersten Generalquartiermeister, gemeinsam mit Hindenburg Chef der deutschen Obersten Heeresleitung
1918 Provokation der eigenen Entlassung im Angesicht der Kriegsniederlage, Prägung der Dolchstoßlegende, schwedisches Exil bei Ausbruch der Novemberrevolution
Nach 1919 Betätigung in der antisemitischen Deutschvölkischen Bewegung und Sympathisieren mit den Feinden der Weimarer Republik
1920 Beteiligung am Kapp-Lüttwitz-Putsch
1923 Teilnahme am Hitler-Putsch, kurzzeitige Inhaftierung
1924-1928 Reichstags-Abgeordneter für die „Nationalsozialistische Freiheitspartei“
1925 Kandidat der Nationalsozialisten für die Wahl zum Reichspräsidenten im 1. Wahlgang, später Distanzierung von der NSDAP

Sonstiges
Träger diverser Orden, u.a. des „Pour le mérite“
Autor zahlreicher Schriften und Bücher, u.a. der republikfeindlichen Autobiographie „Meine Kriegserinnerungen 1914-1918“ (Berlin, 1919)

Siehe auch
Dolchstoßlegende
Hitler-Putsch
Kapp-Lüttwitz-Putsch
Novemberrevolution
NSDAP
von Hindenburg, Paul
Weimarer Republik