Willy-Brandt-Biografie
Hintergrund
Juni 1944

Landung der Alliierten in der Normandie

Im Morgengrauen des 6. Juni 1944 beginnt unter schwerem Luftbombardement der ohnehin schwachen deutschen Abwehrstellungen des von Hitler propagierten „Atlantikwalls“ die anglo-amerikanische Landung in der Normandie („Operation Overlord“). Aus der Luft werden drei Divisionen im Hinterland abgesetzt, um Flussübergänge und bedeutende Straßenkreuzungen zu sichern.

Foto: public domain
Amerikanisches Landungsboot am Omaha-Beach am 6. Juni 1944

Vor der französischen Küste hat die größte Schiffsansammlung der Geschichte überhaupt aufgeschlossen: sieben Schlachtschiffe, 23 Kreuzer, 105 Zerstörer, 1.073 kleinere Kriegsschiffe und 4.126 Landungsboote – aus der Luft gesichert und unterstützt von fast 13.000 Maschinen. Diesem Aufgebot hat die Wehrmacht nur zwei Infanteriedivisionen und ein Dutzend Flugzeuge entgegenzusetzen. Bis zum Abend können die Alliierten fünf Divisionen anlanden. 78 weitere stehen in England bereit. Die Befreiung Westeuropas von der nationalsozialistischen Herrschaft hat begonnen.




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