  | 1923 enge Verbindung von Kuomintang und chinesischer KP (KPCh)
|
  | 1924 Grundsatzprogramm beruhend auf den ‚Drei Volksprinzipien‘ Sun Yatsens: nationale Unabhängigkeit, Volksregierung (=Sturz des Kaisers), soziale Neugestaltung (Bes. Bodenreform)
|
  | 1927 Bruch mit den Kommunisten und Herstellung der Einheit Chinas durch Kuomintang-Truppen unter Führung von Chiang Kai-Shek; Kuomintang wird staatstragende Partei
|
  | Verfolgung von Kommunisten führt zum Bürgerkrieg; Besetzung von Teilen Chinas durch Japan
|
  | zunehmende Eroberung Chinas durch die Japaner; auf Vorschlag Mao Tse-Tungs erneutes Bündnis mit den KPCh, Pause im Bürgerkrieg
|
  | Ende des Zweiten Weltkriegs: Rückzug der Japaner, Wiederaufnahme des Bürgerkriegs
|
  | Kuomintang hat Rückhalt in Bevölkerung augrund der Zurückhaltung gegenüber den Japanern, Korruption, Zensur sowie Massakern verloren
|
  | 1949 Machtübernahme durch die Kommunisten Mao Tse-Tung sowie Gründung der Volksrepublik Chinas führt zur Flucht der Kuomintang auf die Insel Taiwan, wo sie Gegenregierung und Gegenparlament errichtet (‚Republik China‘ –Taiwan)
|
  | Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung durch eingewanderte Festlandchinesen, diktatorische Züge der Herrschaft durch Einheitspartei
|
  | seit Ende der 1980er Jahre Demokratisierungsprozesse, Aufhebung des Kriegsrechts, Zulassung von anderen Parteien neben der Kuomintang |