Kollaboration des Vichy-Regimes
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Rudolf Breitscheid |
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Rudolf Hilferding |
Am 9. Februar 1941 liefert die Polizei des „Vichy-Regimes“, das seit Juli 1940 unter Führung des betagten Marschall Henri Philippe Pétain in dem von der Wehrmacht bisher unbesetzten Teil Südfrankreichs herrscht, die deutschen Politiker Rudolf Hilferding und Rudolf Breitscheid an die deutsche Geheime Staatspolizei (Gestapo) aus.
Die Sozialdemokraten waren nach Hitlers Machtübernahme 1933 aus Deutschland emigriert. Hilferding wird wenig später unter ungeklärten Umständen in einem Pariser Gefängnis sterben. Breitscheid wird im August 1944 – nach offiziellen Angaben bei einem Luftangriff – im Konzentrationslager Buchenwald sein Leben verlieren.
Pétains autoritäre Regierung kooperiert mit Hitler-Deutschland und tut sich vor allem durch die Verfolgung von Ausländern, Juden und Freimaurern hervor, von denen viele vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geflohen sind.