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Schlagwortartige Bezeichnung für eine nicht-kriegerische Konfrontation zwischen zwei Staaten oder Staatengruppen. Historisch bezeichnet der Kalte Krieg die globalpolitische Auseinandersetzung zwischen den USA und der Sowjetunion (auch: Ost-West-Konflikt). Bereits 1917 war mit der Entstehung der Sowjetunion die Grundlage für den Kalten Krieg gelegt worden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zerfiel die Anti-Hitler Koalition angesichts der gegensätzlichen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ordnungsvorstellungen der Siegermächte rasch. Durch Gleichschaltungsmaßnahmen der UdSSR in Osteuropa und das Konzept der Eindämmungspolitik (Truman-Doktrin) auf Seiten der USA verfestigten sich die beiden Machtblöcke weiter. In der Folge kam es zu zahlreichen Konfrontationen der beiden Machtblöcke, z.B. während der Berlin-Krisen, dem Korea-Krieg oder der Kuba-Krise. Eine direkte, militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und der Sowjetunion und die damit verbundene Gefahr eines Atomkriegs konnte jedoch bis zuletzt vermieden werden. Im Zuge der Entspannungspolitik nach 1962 verlor der Kalte Krieg schrittweise an Bedeutung, ehe er im November 1990 auf dem KSZE-Gipfeltreffen in Paris offiziell beendet wurde.
Siehe auch
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