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Überblick
  | 1918 als Kommunistische Partei Russlands/ Bolschewiki (KPR(B)) gegründet
|   | 1922 Umbenennung in Kommunistischen Allunionspartei/ Bolschewiki
|   | 1934-1939 „Stalinistische Säuberungen“: Ausschaltung aller, auch vermeintlicher innerparteilicher Konkurrenten durch Stalin
|   | 1952 Umbenennung in KPdSU
|   | 1956 Entstalinisierung nach dem XX. Parteitag
|   | 1986 Einführung von Perestroika (russ. Umbau) und Glasnost (russ. Offenheit) |
Struktur
  | Staatspartei des sowjetischen Einparteiensystem
|   | Hierarchischer Aufbau folgt den Prinzipien des demokratischen Zentralismus, der monolithischen Einheit sowie der kollektiven Führung
|   | Formelles oberstes Parteiorgan ist der alle vier Jahre tagende Parteikongress, der das Zentralkomitee (ZK) wählt
|   | Wahl des Politbüros (zuständig für alle politisch-ideologischen Leitlinien), des Sekretariats des ZK (zuständig für deren Durchführung) und des Generalsekretärs (Vorsitzender) durch ZK
|   | Politik der Sowjetunion wird durch die drei Organe bestimmt, wobei der Generalsekretär die eigentliche Führung in Partei und Staat innehat
|   | Keine Massenpartei, Mitgliederanteil der Bevölkerung höchstens 6 % (1990: 17,9 Millionen) |
Vorsitzende
  | Michail Gorbatschow [1985-1991]
|   | Konstantin Tschernenko [1984-85]
|   | Juri Andropow [1982-1984]
|   | Leonid Breschnew [1964-1982]
|   | Nikita Chruschtschow [1953-1964]
|   | Josef Stalin [1922-1953]
|   | Wladimir I. Lenin [1918-1922] |
Siehe auch
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