KPD

Kommunistische Partei Deutschlands
Gründung
1. Januar 1919

Vorgänger
Spartakusbund und kleinere linksradikale Gruppen

Nachfolger
Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
 

Überblick
15. Januar 1919 Ermordung der wichtigsten Theoretiker der Partei Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
1919 Mitglied der Komintern
1919-1923 Versuche einer gewaltsamen Machtübernahme und Errichtung einer Räterepublik in mehreren deutschen Städten
1920 Zusammenschluss mit dem linken Flügel der USPD; Entwicklung zur Massenpartei
Seit 1925 Übernahme der Theorie und Praxis des Bolschewismus nach dem Vorbild der Sowjetunion
1929-1932 Erklärung der „sozialfaschistischen“ SPD zum Hauptfeind
1932 drittstärkste Partei im Reichstag
1933 Verbot durch die Nationalsozialisten, Verhaftung und Ermordung vieler Mitglieder; Fortsetzung der Arbeit in der Illegalität
1935 Wilhelm Pieck wird Vorsitzender der Partei im Moskauer Exil
1945 Wiedergründung in allen vier Besatzungszonen
1946 Zwangszusammenschluss in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) mit der SPD zur SED
1949-1953 Vertretung im Deutschen Bundestag
1956 vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt und aufgelöst; Fortsetzung der Arbeit in der Illegalität
1968 Neukonstituierung als DKP
1989 Umbenennung der SED in Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)

Struktur
Politischer Machtfaktor während der Weimarer Republik
Vergesellschaftung des Privateigentums an Produktionsmitteln sowie die Errichtung einer kommunistisch orientierten Diktatur des Proletariats als Ziele der Partei
Zeitweilig 300.000 Mitglieder (1920)

Siehe auch
DKP
Einheitsfront
Komintern
Liebknecht, Karl
Luxemburg, Rosa
Pieck, Wilhelm
SBZ
SED
Spartakusbund
USPD
Weimarer Republik