Hintergrund
Juli 1914

Juli-Krise

© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Der Mobilmachungsbefehl Kaiser Wilhelms II. vom 1. August 1914

Nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Gemahlin Sophie von Hohenberg durch einen serbischen Studenten in Sarajevo hat das Deutsche Reich seinem wichtigsten Verbündeten Österreich-Ungarn volle Handlungsfreiheit zugesichert (so genannter Blankoscheck Kaiser Wilhelms II. für Kaiser Franz Joseph I.). Am 29. Juli 1914 erklärt Wien Serbien den Krieg. Darauf reagiert Russland, die Schutzmacht Serbiens, mit der Teilmobilmachung seiner Streitkräfte gegen Österreich-Ungarn. Am nächsten Tag folgt die russische Generalmobilmachung. Die Forderung Berlins nach Aufhebung dieser Maßnahme weist St. Petersburg zurück.



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