Hitlers Putschversuch in München
|
© interorbis
Adolf Hitler während des Putsches mit Anhängern in München |
Adolf Hitler, der „Führer“ der Nationalsozialisten, strebt nach der Macht: Am Abend des 8. November 1923 verkündet er im Münchner Bürgerbräukeller angesichts der um sich greifenden kommunistischen Unruhen im Land die „nationale Revolution“ und erklärt die bayerische Landesregierung und die Reichsregierung in Berlin für abgesetzt. Am nächsten Morgen brechen mehrere Tausend „Braunhemden“ mit Hitler und dem zu diesem Zeitpunkt mit ihm sympathisierenden General a. D. Erich Ludendorff an der Spitze zu einer Demonstration durch München auf. Der später von den Nazis als „Marsch zur Feldherrenhalle“ verklärte Putschversuch bricht im Kugelhagel der Polizei zusammen. Bei dem Schusswechsel sterben vier Polizisten und 14 Putschisten. Hitler wird verhaftet und bald darauf wegen Hochverrats angeklagt. Im Februar 1924 wird er zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt werden.
 |
Quelle: vulture-bookz.de
Plakat mit der Proklamation Adolf Hitlers zur Regierungsübernahme |