Hinrichtung Mata Haris
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| Quelle: 1000and1.de |
Am 15. Oktober 1917 wird Margaretha Geertruida Zelle in Vincennes nahe Paris von einem französischen Exekutionskommando erschossen.
Im Juli 1917 war sie von den Franzosen verhaftet, vor ein Militärgericht gestellt und zum Tode verurteilt worden. 1905 begann die gebürtige Niederländerin, die einige Jahre in Indonesien gelebt hatte, unter den Künstlernamen „Mata Hari“ (malaiisch: „Auge der Morgenröte“) und „Lady MacLeod“ in Paris eine erfolgreiche Karriere als Tänzerin. Sie lernte herausragende Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft kennen.
Schon 1907 erklärte sie sich bereit, für das Deutsche Reich Spionagedienste zu leisten. Besonders seit Ausbruch des Ersten Weltkrieges verriet Mata Hari viele militärische Geheimnisse, die ihr hohe alliierte Offiziere, mit denen sie intime Verhältnisse unterhielt, anvertraut hatten.