Heinemann, Gustav

Gustav Heinemann
* 23. Juli 1899
in Schwelm/ Westfalen
  7. Juli 1976
in Essen

Beruf
Deutscher Politiker und Jurist

Dr. Dr. Gustav Heinemann
(© Deutscher Bundestag)
 

Überblick
1917/18 Soldat im Ersten Weltkrieg
1928-1949 Jurist und Prokurist, ab 1936 Bergwerksdirektor bei den Rheinischen Stahlwerken in Essen
1933-1939 Dozent für Berg- und Wirtschaftsrecht an der Universität Köln
1945 Bürgermeister von Essen; Mitbegründer der CDU in Essen
1945-1947 Mitglied des Rates und 1949-1955 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland
1947-1950 Mitglied des Landtags in Nordrhein-Westfalen
1947/48 Justizminister von Nordrhein-Westfalen
1948-1961 Mitglied der Kommission für Internationale Angelegenheiten des Weltkirchenrates
1949/50 Bundesinnenminister, Rücktritt wegen Wiederbewaffnung
1952 Austritt aus der CDU, Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP)
1957 Eintritt in die SPD, Mitglied des Bundestages
1966-1969 Bundesjustizminister
1969-1974 Bundespräsident

Sonstiges
Verfasser zahlreicher juristischer und politischer Schriften, u.a. „Verfehlte Deutschlandpolitik“ (1966), „Plädoyer für den Rechtsstaat“ (1969)

Siehe auch
GVP
Wiederbewaffnung