Harzburger Front

 
 
 

Die Harzburger Front war ein antirepublikanischer Zusammenschluss der Nationalsozialisten, Deutschnationalen, des „Stahlhelms“, des Alldeutschen Verbandes und einzelner rechtskonservativer Persönlichkeiten.
Sie konstituierte sich am 11. Oktober 1931, als auf Initiative von Alfred Hugenberg, dem Vorsitzenden der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), in Bad Harzburg die „Nationale Opposition“ zu einer Großveranstaltung zusammenkam. Sie demonstrierte ihre Geschlossenheit im Kampf gegen die Weimarer Republik mit Aufmärschen ihrer paramilitärischen Verbände und forderte die Auflösung des Reichstages und des preußischen Landtags.
Obwohl die Harzburger Front bereits im Früjahr 1932 zerfiel, gilt sie als großer Schritt auf dem Weg der Nationalsozialisten an die Macht, denn durch die Teilnahme an dem Bündnis wurde Adolf Hitler in rechtskonservativen, deutschnationalen Kreisen salonfähig.
Als Reaktion auf die Harzburger Front gründeten republiktreue Parteien und Organisationen am 16. Dezember 1931 die „Eiserne Front“.

Siehe auch
DNVP
Eiserne Front
Hitler, Adolf
Hugenberg, Alfred
Stahlhelm
Weimarer Republik