Hintergrund
Februar 1930

Enteignung der Großbauern in der Sowjetunion

In der Sowjetunion erreichen die Auswüchse des "Stalinismus" einen neuen Höhepunkt: Am 1. Februar 1930 wird im Kreml die Enteignung und Deportation der Großbauern ("Kulaken") zugunsten der Kollektivierung der Landwirtschaft beschlossen.

 
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Bauernprotest gegen die Kollektivierung der Landwirtschaft

Mit diesem Schlag vernichtet Josef Stalin nicht nur die Existenzgrundlage der betroffenen Bevölkerungsschichten. Die erzwungene Umstrukturierung des Agrarsektors führt bald zu einem extremen Einbruch der landwirtschaftlichen Produktion. Hungersnöte werden Millionen von Menschenleben fordern. Bis zu ihrem Zusammenbruch 50 Jahre später wird die UdSSR von Lebensmittelimporten abhängig bleiben.



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