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Hintergrund
September 1927

Einweihung des Tannenberg-Denkmals

In Hohenstein in Ostpreußen wird am 18. September 1927 das Tannenberg-Denkmal eingeweiht. Es soll an die Schlacht bei Tannenberg im Ersten Weltkrieg erinnern. An der Feier nehmen rd. 70.000 Menschen teil, darunter Angehörige zahlreicher ultra-rechter militärischer Organisationen.

 
© Waluk
Das Denkmal bei Tannenberg

Die Veranstaltung soll vor allem der Ehrung von Reichspräsident Paul von Hindenburg dienen. Ihm war es als Oberbefehlshaber der 8. Armee im August 1914 gelungen, einen entscheidenden Sieg gegen die russische 2. Armee zu erringen. In seiner Rede bestreitet der Reichspräsident jede deutsche Kriegsschuld und erklärt: „Nicht Neid, Hass oder Eroberungslust gaben uns die Waffen in die Hand. Der Krieg war uns vielmehr das äußerste Mittel der Selbstbehauptung einer Welt von Feinden gegenüber.“



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