EGKS

Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl
Gründung
23. Juli 1952

Auflösung
23. Juli 2002

Sitz
Luxemburg
 

Aufgabe
Sicherung des innereuropäischen Friedens, indem die Produktion und der Vertrieb der kriegswichtigen Güter Kohle und Stahl einem autonomen institutionellen System unterstellt wird

Mitglieder
Belgien, Bundesrepublik, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande

Struktur
Organe der EGKS waren die Hohe Behörde, ein beratender Ausschuss, der Ministerrat und die parlamentarische Versammlung unter Aufsicht des Europäischen Gerichtshofes

Tätigkeiten
Die EGKS war eine der Keimzellen der europäischen Einigung, die 1957 durch die „Römischen Verträge“ (EWG und EURATOM) weiter vorangetrieben wurde. Aus diesen drei Gemeinschaften entstand später die Europäische Gemeinschaft, die durch den „Vertrag von Maastricht“ (1992) zur Europäischen Union weiterentwickelt wurde

Siehe auch
EG/EU
EURATOM
EWG
Montanunion
Römische Verträge