Hintergrund
April 1941

Deutscher Überfall auf Griechenland und Jugoslawien

Am 6. April 1941 beginnen die in Ungarn, Rumänien und Bulgarien stationieren deutschen Armeen den Angriff auf Griechenland und Jugoslawien („Balkanfeldzug“). Anlass des Krieges ist der kürzlich erfolgte Sturz der „achsenfreundlichen“ Regierung in Belgrad und das daraufhin geschlossene Bündnis des Landes mit der Sowjetunion.

 
© Rompf
Deutsche Soldaten hissen die Hakenkreuzfahne auf der Akropolis

Nach einem „Blitzkrieg“ von knapp zwölf Tagen muss Jugoslawien vor dem überlegenen Gegner kapitulieren. Zuvor hat ein deutscher Luftangriff auf Belgrad viele zivile Opfer gefordert. Den Überfall auf Griechenland rechtfertigt Berlin mit der Landung eines britischen Expeditionskorps auf dem griechischen Festland Anfang März, wodurch eine neue Front in Südosteuropa entstanden sei. Bis Ende April haben die Wehrmacht und ihre verbündeten italienischen Verbände auch Griechenland und seine wichtigsten Mittelmeerinseln – mit Ausnahme Kretas – unter Kontrolle. Für die Völker des Balkans beginnt nun eine fast vierjährige Schreckensherrschaft unter deutscher und italienischer Besatzung.




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