Hintergrund
März 1936

Besetzung des Rheinlandes

Am 7. März 1936 lässt Adolf Hitler Truppenteile der Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland einrücken – ein Schritt, der sowohl gegen den Versailler Friedensvertrag von 1919 als auch gegen den Vertrag von Locarno von 1925 verstößt.

Quelle: br-online.de
Soldaten der Wehrmacht marschieren 1936 in das entmilitarisierte Rheinland ein (hier vermutlich in Köln auf der Deutzer Brücke)

Der „Führer“ rechtfertigt die Rheinland-Besetzung als Gegenreaktion auf das Beistandsabkommen zwischen Frankreich und der Sowjetunion vom 2. Mai 1935, durch das der westliche Nachbar des Reiches den Locarno-Vertrag schon früher gebrochen habe. Wie schon bei anderen Verstößen Hitlers gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages bleibt eine militärische Reaktion der Westmächte aus.



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