Beginn des „Westfeldzuges“
Mit dem Überfall der Wehrmacht auf die neutralen Staaten Niederlande, Belgien und Luxemburg beginnt am 10. Mai 1940 der deutsche Angriff im Westen. Der „Westfeldzug“ wird zu einem weiteren „Blitzkrieg“: Innerhalb von zwei Wochen gelingt es der Wehrmacht, einen Keil zwischen die französischen und britischen Truppen auf der einen und den belgischen und niederländischen Truppen auf der anderen Seite zu treiben.
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Quelle: Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Französische Kriegsgefangene während des Westfeldzugs |
Das britische Expeditionskorps wird gezwungen, sich auf den französischen Küstenort Dünkirchen zurückzuziehen. Von dort werden mit Hilfe einer improvisierten Transportflotte ab dem 26. Mai rund 370.000 alliierte Soldaten nach England evakuiert. Ihr gesamtes Kriegsmaterial muss auf dem Festland zurückbleiben.
Nach einem schweren Luftangriff auf Rotterdam kapitulieren die Niederlande am 15. Mai. Die Kapitulation Belgiens folgt 13 Tage später.
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Deutsche Fallschirmjäger während der Invasion nahe Rotterdam im Mai 1940
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Bereits am 10. Mai ist der britische Premierminister Neville Chamberlain zurückgetreten. Sein Nachfolger wird Winston Churchill, der zugleich das Amt des Verteidigungsministers übernimmt. Churchill war immer ein vehementer Gegner von Chamberlains Beschwichtigungspolitik („Appeasement“) gegenüber Hitler.