Beginn der Luftschlacht um England
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Propagandaschrift über den Krieg gegen England, Berlin 1940
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Nach dem Sieg über Frankreich im Juni 1940 hoffte Adolf Hitler vergeblich auf die Annahme seines Friedensangebotes durch die britische Regierung unter Premierminister Winston Churchill. Stattdessen verkündete Churchill den Briten einen opferreichen Verteidigungskampf unter "Blut, Tränen und Schweiß".
Am 13. August 1940 eröffnet die deutsche Luftwaffe die "Luftschlacht um England". Ziel der Operation ist die Ausschaltung der englischen Luftwaffe (Royal Air Force, RAF) zur Vorbereitung einer Invasion der britischen Insel. Schnell zeigt sich jedoch, dass die Rechnung der deutschen Führung nicht aufgeht: Die Bomber können aufgrund der begrenzten Reichweite der Jäger nicht wirkungsvoll geschützt werden und fallen leicht den britischen Jagdflugzeugen zum Opfer. Die Luftwaffe verliert in den nächsten Monaten mehr als 2.000 Maschinen. Insbesondere der Verlust an erfahrenen Piloten kann kaum ausgeglichen werden. Bis Dezember 1940 muss Hitler seine Invasionspläne für Großbritannien aufgeben. Die Bombardierung englischer Städte wird jedoch fortgesetzt.