Hintergrund
April 1938

Autonomieforderungen der Sudetendeutschen

 
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Konrad Henlein (1898-1945)

Nach dem „Anschluss“ Österreichs wendet sich Adolf Hitler seinem nächsten Ziel zu: der Zerschlagung der Tschechoslowakei und der Eingliederung des mehrheitlich von Deutschen bewohnten Sudetenlandes in das Deutsche Reich. Dazu bedient er sich vor allem des willfährigen Vorsitzenden der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein. Auf Geheiß Hitlers stellt Henlein immer wieder neue, für die Regierung in Prag unerfüllbare Ansprüche – so auch am 24. April 1938, als er auf einer Versammlung der Sudetendeutschen Partei eine Reihe von Autonomieforderungen für das Sudetenland vorlegt.



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