Hintergrund
September 1951

Außenministerkonferenz zur Deutschlandfrage

In Washington kommen am 10. September 1951 die Außenminister der drei Westalliierten zusammen, um über die Zukunft der noch immer unter dem Besatzungsstatut stehenden Bundesrepublik Deutschland zu beraten. Sie beschließen, dass der Bundesrepublik – bei gleichzeitiger Integration in eine westeuropäische Gemeinschaft – schrittweise die staatliche Souveränität eingeräumt werden soll.

© Deutsches Historisches Museum, Berlin
US-Präsident Eisenhower und der sowjetische Ministerpräsident Bulganin diskutieren die deutsche Frage - dem deutschen Michel bleibt die Luft weg ... Karikatur von Wolfgang Hicks

Schon Ende November werden die Vertreter der Westmächte und Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) in Paris den ersten Entwurf für einen „Deutschlandvertrag“ verabschieden, der die Auflösung der Alliierten Hohen Kommission (AHK) vorsieht.



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