Hintergrund
April 1943

Aufstand im Warschauer Ghetto

 
© fkoester
Kinder im Waschauer Ghetto (1943)
 
© Bundesbildstelle
Vor dem Mahnmal für die ermordeten Juden des Warschauer Ghettos bittet Willy Brandt im Dezember 1970 mit seinem Kniefall um Vergebung für die von Deutschen begangenen furchtbaren Verbrechen

Anfang April haben die deutschen Besatzer in Polen die Auflösung des „Warschauer Ghettos“ beschlossen, in dem die jüdischen Bewohner seit mehr als drei Jahren unter menschenverachtenden Bedingungen leben müssen. Völlig überraschend für Hitlers Schergen bricht am 19. April 1943 im Ghetto ein bewaffneter Aufstand aus. Bis Mitte Mai können sich die Angehörigen der „Jüdischen Kampforganisation“ gegenüber den Einheiten von Wehrmacht und SS behaupten. Dann bricht der Widerstand zusammen. Das Ghetto wird dem Erdboden gleichgemacht. Die Überlebenden des Aufstandes werden entweder sofort erschossen, in die Vernichtungslager Treblinka und Majdanek deportiert oder in Zwangsarbeitslager gebracht.




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