Am 19. Februar 1937 erreichen die Sudetendeutschen in der Tschechoslowakei ihre Anerkennung als „Staatsvolk“. Obwohl sie seit der Gründung des Vielvölkerstaates im Jahre 1919 die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe stellten, wurde ihnen dieser Status bisher vorenthalten. Dennoch wächst der Druck der Sudetendeutschen und der Hitler-Regierung auf die Regierung in Prag: Gefordert wird nunmehr der „Anschluss“ des Sudetenlandes an das Deutsche Reich.