Hintergrund
November 1936

Achse Berlin-Rom und Antikominternpakt

 
Der italienische "Duce" Mussolini mit dem deutschen "Führer" Hitler

Bisher stand der italienische „Duce“ Benito Mussolini Adolf Hitler eher ablehnend gegenüber – vor allem wegen dessen Unterstützung des nationalsozialistischen Umsturzversuchs 1934 in Österreich. Rom befürchtete den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich. Doch Hitlers Unterstützung des italienischen Abessinien-Feldzugs änderte diese Einstellung. So kam es zu einer Annäherung der beiden faschistischen Diktatoren. In einer Rede, die Mussolini am 1. November 1936 – wenige Tage nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Deutschland und Italien – hält, prägt der „Duce“ für die neue Partnerschaft den Begriff „Achse Berlin-Rom“.




Quelle: Dieses Bild stammt aus dem Artikel Fascism (Englisch) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

 
© historiasiglo20 
Vertreter der japanischen Regierung unterschreiben den Antikomintern-Pakt

Hitler kann unterdessen einen weiteren Bündnispartner gewinnen: Am 25. November 1936 schließt er mit Japan den gegen die Sowjetunion gerichteten „Antikominternpakt“.



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