Hintergrund
April 1921

Abschluss des Korridorabkommens

 
© HdbG
Der Korridor (weiß) zwischen Ostpreußen (rechts) und dem Deutschen Reich (links)







Am 21. April 1921 wird zwischen dem Deutschen Reich, Polen und der Freien Stadt Danzig das „Korridorabkommen“ geschlossen. Der Versailler Friedensvertrag hatte bereits die Größe und Lage des „Polnischen Korridors“ vorgeschrieben. Das zwischen 30 und 90 Kilometer breite Gebiet mit einer Fläche von knapp 16000 Quadratkilometern und 330.000 Einwohnern umfasst danach den größten Teil der früheren preußischen Provinz Westpreußen zwischen dem Unterlauf der Weichsel im Osten und Pommern im Westen. Polen wird ein „störungsfreier Zugang zur Ostsee“ zugesagt. Im Gegenzug muss die polnische Regierung den „reibungslosen Bahn-, Schiffs-, Post-, Telefon- und Telegrafenverkehr zwischen der Freien Stadt Danzig und Ostpreußen zum Deutschen Reich“ gewährleisten.




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