Königstraße 21
23552 Lübeck
www.willy-brandt-luebeck.de
In der Hansestadt Lübeck wurde Willy Brandt am 18. Dezember 1913 geboren. Hier verbrachte er seine Kindheit, wuchs in die Arbeiterbewegung hinein, schrieb bereits mit 15 Jahren Artikel für den Lübecker Volksboten und bestand 1932 am Reformgymnasium Johanneum sein Abitur. In Lübeck begann Willy Brandts mehr als sechs Jahrzehnte dauernder Kampf für mehr Gerechtigkeit und eine soziale Demokratie. Und hier musste er 1933 Mutter und Stiefgroßvater verlassen, um nach Norwegen ins Exil zu gehen. Von Oslo aus setzte er seinen Kampf gegen den Nationalsozialismus fort. Knapp 40 Jahre später, im Jahr 1972, verlieh die Hansestadt dem damaligen Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger die Ehrenbürgerschaft.
Wer nach einem Ort der Erinnerung, einem Museum oder einer Gedenkstätte für den großen Politiker und Staatsmann in Lübeck fragte, suchte lange vergebens. Seit der Eröffnung des Willy-Brandt-Hauses Lübeck im Dezember 2007 arbeiten vier hochqualifizierte MitarbeiterInnen in dem modernen Lernort für Zeitgeschichte, der Lübecker Außenstelle der BWBS.
Ein Haus der Information und der Bildung
Das Kernangebot bildet die ständige Ausstellung "Willy Brandt - Ein politisches Leben im 20. Jahrhundert", die Brandts Werdegang vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte Deutschlands und Europas im vergangenen Jahrhundert widerspiegelt. Sie enthält spannende Inszenierungen und multimediale Informationsangebote, gerade auch für jüngere Altersgruppen.
Neben der Ausstellung bietet das Willy-Brandt-Haus Lübeck für Erwachsene, Kinder und Jugendliche ein abwechslungsreiches und interessantes Angebot von Vortragsveranstaltungen, Workshops, Seminaren und Konferenzen zu Themen der Geschichte sowie aktuellen politischen Fragen.
Öffnungszeiten:
Jan. bis März dienstags bis sonntags 11-17 Uhr, April bis Dez. täglich 10-17 Uhr
Eintritt frei
Besucherdienst: Tel. 0451/ 122 425-0
besucherservice@willy-brandt-luebeck.de